Über den Kurs

Der GD-Kurs vermittelt dir die gestalterischen und technischen Grundlagen und bereitet dich gezielt auf die praxisorientierte Ausrichtung der Fachhochschulen vor.

Neben den praktischen Fähigkeiten entwickelst du auch ein fundiertes Verständnis für Design-Theorie und zeitgenössische Gestaltung. Du lernst verschiedene Gestaltungstechniken kennen und übst dich in der Entwicklung eigener kreativer Projekte.

Kursaufbau

  • Einführungsphase (1. Semester) – Grundlagen der Gestaltung und künstlerische Techniken
  • Hauptphase (2. Semester) – Vertiefung und spezifische Vorbereitung auf die Feststellungsprüfung

Die Fächer im GD-Kurs im Detail

Der GD-Kurs verbindet praktische Gestaltung mit Theorie. Im Fach Kunst arbeitest du an Zeichnung, Malerei und Komposition, im Fach Design an Gestaltungsprinzipien, Typografie, Layout und Farbtheorie. Die Mediengestaltung ergänzt digitale Werkzeuge: Bildbearbeitung, digitale Medien und Grundlagen des Webdesigns.

Kunst- und Designgeschichte liefert das Vokabular, um eigene Entwürfe einzuordnen und zu begründen. Der Deutschunterricht ist darauf abgestimmt: Konzepte formulieren, Entwürfe präsentieren und Kritik verstehen und geben – Fähigkeiten, die im Designstudium ständig gebraucht werden.

Wie eine typische Woche im GD-Kurs abläuft

Der GD-Kurs ist Vollzeitunterricht in einer festen Klasse und wird an Studienkollegs angeboten, die auf gestalterische Studiengänge an Fachhochschulen vorbereiten. Ein großer Teil der Woche entfällt auf praktisches Arbeiten an Aufgaben und Projekten, dazu kommen Theorie, Deutsch und Präsentationen.

Typisch ist der Rhythmus aus Aufgabenstellung, eigener Umsetzung und gemeinsamer Besprechung im Kurs. Wer die Kritik der Lehrenden und der Mitstudierenden ernst nimmt und Entwürfe überarbeitet, baut nebenbei genau das Material auf, aus dem später eine Bewerbungsmappe entsteht.

Worauf die Feststellungsprüfung im GD-Kurs hinausläuft

Am Ende der zwei Semester steht die Feststellungsprüfung (FSP). Geprüft werden Deutsch und die Schwerpunktfächer des Kurses; im gestalterischen Bereich kann ein praktischer Prüfungsteil dazukommen. Welche Fächer geprüft werden und in welcher Form, legt das jeweilige Studienkolleg fest.

Das Zeugnis berechtigt zum Studium in der gestalterischen Fächergruppe an Fachhochschulen. Wichtig: Für Designstudiengänge verlangen die Hochschulen in der Regel zusätzlich eine Mappe oder eine künstlerische Eignungsprüfung – die Feststellungsprüfung ersetzt diese nicht, sondern kommt zu ihr hinzu.

Für welche Studiengänge der GD-Kurs qualifiziert

Der GD-Kurs führt zu gestalterischen Studiengängen an Fachhochschulen: Kommunikationsdesign, Mediendesign, Grafikdesign, Produktdesign, Modedesign, Innenarchitektur, Game Design und Interface Design. Diese Studiengänge arbeiten projektbasiert, mit Werkstätten, Studios und Präsentationen.

Der GD-Kurs wird nur an einzelnen Studienkollegs angeboten und gehört damit zu den seltensten Kurstypen. Prüfe in unserer Übersicht, welche Einrichtungen ihn derzeit führen, und plane parallel früh die Arbeit an deiner Mappe – sie entscheidet bei gestalterischen Studiengängen oft stärker über die Zulassung als die Abschlussnote.